Gibt es vernünftige Zucker-Alternativen? 

Kohlenhydrate sind mengenmäßig bei den meisten Menschen der bedeutendste Anteil der Ernährung. Sie bestehen aus Zuckermolekülen und werden in Einfachzucker (Galaktose, Fruktose oder Galaktose), Zweifachzucker (Sachharose, Laktose, Maltose), Mehrfachzucker (Raffinose, Stachyose) und in Vielfachzucker (Stärke, Glykogen) unterteilt. 
Während Zucker früher knapp war, gibt es fast überall auf der Erde Zucker und Süßes im Überfluss. Jeder Deutsche konsumiert etwa 34 kg Zucker pro Jahr. Nun erklären Ernährungswissenschaftler schon länger, dass man Zucker reduzieren soll.  Würden wir ja gerne, aber es schmeckt doch so gut. Ein Ersatz muss also her. 
Welcher Zuckerersatz ist denn nun geeignet? 

Zink 

Zink sorgt unter anderem dafür, dass die antivirale und antibakterielle Abwehr in den Schleimhäuten besser funktioniert. Unfassbar viele Menschen haben Zinkmangel - warum? Weil wir sehr viel Getreide essen. Getreide ist ein Chelat-Bildner und diese Chelate sorgen dafür, dass Zink gebunden und ausgeschieden wird (Hülsenfrüchte können das auch). Die sogenannte Phytinsäure bindet Zink und bringt diesen so wertvollen Mineralstoff aus dem Körper raus. 
Ein guter Ansatz ist es weniger Getreide zu essen und die Zinkmenge zu erhöhen. Wenn man schnell Zink-Ergebnisse erzielen möchte (z.B. zur gezielten Infektabwehr) braucht es Supplementation. Und wie immer: Erst messen, dann essen.