Burnout 

Beim Burnout sollte ein multimodales Konzept greifen, welches sich je nach Symptomenkomplex aufbaut. 

Psychischer Stress führt auch zu oxidativem Stress in der Zelle, zu erhöhter Entzündungsaktivität, zu Störungen des Immunsystems usw. Erschöpfung ist eines der Hauptsymptome bei Burnout, deshalb stelle ich Ihnen eine Auswahl an Mikronährstoffen vor, die elementar gegen die Erschöpfung arbeiten: 

  • Aminosäuren: Aminosäuren spielen im Neurotransmitter-Stoffwechsel eine große Rolle. Aus Tryptophan entsteht der Neurotransmitter Serotonin, der maßgeblich die Stimmung und den Schlaf-Wach-Rhythmus reguliert. Chronischer Stress baut Serotonin schneller ab. Aus Tyrosin entstehen die Katecholamine Dopamin, Adrenalin und Noradrenalin. Tyrosin kann die Stresstoleranz verbessern. Glycin ist ein dämpfender Botenstoff mit beruhigenden und entspannenden Eigenschaften. Lysin kann die Stresstoleranz ebenfalls verbessern - auch in Kombination mit Arginin. 
  • Magnesium: Magnesium ist das Mineral gegen Stress indem es einer Übererregung des Nervensystems entgegen wirkt. Zudem hat es eine wichtige Bedeutung im Energiestoffwechsel. 
  • Eisen: Eisen ist ebenfalls sehr wichtig im Energiestoffwechsel, zudem wird es benötigt für die Bildung von Nervenbotenstoffen. Verschiedene Enzyme des Citratzyklus (ein System zur Energiegewinnung) enthalten Eisen. Durch eine gezielte Substitution von Eisen können häufig Erschöpfungszustände verbessert werden. 
  • Kupfer: Beteiligt am Neurotransmitterstoffwechsel und im Energiestoffwechsel. 
  • Zink: Zink ist Cofaktor an über 300 Enzymen. Die Neurotransmitter, die Hormone, die Immunkompetenz, der antioxidative Schutz funktionieren nicht gut, wenn sie nicht auf ausreichend Zink zurückgreifen können.